what a wonderful morning.

Montag, 6. Oktober 2014

Frei

Wenn die Sonne morgens durchs Fenster scheint,
und der Tag dir eine Chance zu geben versucht,
wenn dein Herz gefüllt ist,
mit Erwartungen an die Welt.

Wenn die Hoffnung dich durchdringt,
deine müden Knochen tanzen wollen,
zur Melodie, die so lang verstummt gewesen ist.

Wenn die Freude in dir lodert,
deine Augen brennen von perfekten Illusionen,
die du immer und immer wieder durchprobst.

Und plötzlich stehst du da,
und weißt nichts mehr von all dem.
Weißt nicht mehr wo du bist, und vor allem
wie du hier her kamst.

Siehst die Trümmer,
siehst die Scherben,
der perfekten Illusion.

Sag mir,
was dich bedrückt, was dich zerfetzt, was dich bewegt.
Und ich sag dir, dass ich keine Antwort weiß.

Sag mir,
du kannst und willst nicht mehr.
Und ich kann dich nur zu gut verstehen.

Und wir schreien uns an,
in riesigen leeren Bahnhofshallen.

Ich schubs dich weg, du kommst zurück,
du willst geh'n und ich komm mit.
Doch es ist nichts mehr so wie's war.

Denn wir haben uns entschieden,
viel zu lang das offensichtliche vermieden.
Du nimmst all deinen Mut zusammen
und öffnest mir die Augen, wirfst mich auf den Boden der Realität.
Ich danke dir dafür.

Denn ich glaub es ist der einzig richtige Weg,
und wenn wir durch die Hölle geh'n,
geh ich mit dir und du mit mir.
und wenn du dich in was verennst dann renn ich hinterher.

Und alles was ich weiß,
weiß ich von dir,
Und alles was ich bin,
ist ein Teil von dir.
Und auch wenn wir in dem ganzen hier gefangen sind,
bin ich mit dir frei.


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