what a wonderful morning.

Dienstag, 10. März 2015

"Die Wellen glätten sich, aber der Stein bleibt"*

Als ich zum ersten Mal
in deine Augen sah,
ahnte ich nicht,

welches Gift deine Lippen benetzt.

Als deine Worte
meine Sinne benebelten,
glaubte ich nicht,
welche Lügen sich in ihnen verbergen.

Und als deine heilenden Hände
mich nie erreichten,
warf ich mich in die Fluten,
und fand nichts als Stille
in den tiefen Abgründen,
die wir einst zum leuchten brachten.

Ein Traum aus Verblendung,
perfekt initiiert.

Und jetzt ist er hier,
ein klarer kühler Morgen,

'spür dem Wind,
der so aufbrausend ist wie du

'spür den Schauder,
der meine Gedärme durchzieht

Kann den Horizont nicht sehen,
denn genau so ging es mir mit dir.

Kann den Grund nicht sehen,
denn du wirst ihn mir nie verraten.

Also nehm' ich den Balast,
der auf meinen Schultern ruht
und werf ihn dir hinterher.

Ich gab dir alles von mir,
und jetzt bekommst du auch den letzten Rest

Und die Wellen haben sich über die Jahre geglättet,
aber dein Abdruck auf meiner Seele bleibt,

wie ein Stein, der zu Boden sinkt.




* Zitat von einem Herzensmensch, den ich nicht mehr missen möchte: Anna ♥

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