what a wonderful morning.

Montag, 1. September 2014

Shatter me

Guten Morgen graue Wolken,
guten morgen kalter Nebel.

Ich hab dich heut Nacht schon fast vermisst.

Guten Morgen leere Straße,
guten morgen frische Luft.

Malwieder trägst du die Fetzen in dir,
nimmst sie mit auf deine endlos lange Reise,
bringst sie nie zu mir zurück.

Ich klopfe mir den Staub von den Kleidern,
immer mehr, immer mehr.
Seh die Schichten von mir gleiten,
sie fliegen dem Wind hinterher.

Es ist wie die Schöne und das Biest,
wenn das Monster in dir erwacht

überwältigt von deiner Schönheit,
an diesem Morgen.

Die Fassade bröckelt vor sich hin,
aber es ist okay,
denn der Wind trägt den Dreck mit sich hinfort.

Er wiegt mich sanft in seinen Fängen,
saugt mich immer weiter aus,
bis nichts mehr bleibt.

Bis nichts mehr übrig ist,
und sich die Wahrheit zeigt.
Bis der Phönix  sich selbst verbrennt,
und der Nebel sich um ihn hüllt,
solange, bis er sich wieder der Morgendämmerung stellt.


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