Ständig auf dem Weg,
aber die Räder drehen sich langsam...
ein Widerstand der so unüberwindbar scheint,
wir schieben mit aller Kraft
und bewegen uns keinen Zentimeter.
Erschöpft sitzt du am Boden
und es ist okei,
ich werf dir nichts vor.
Die blauen Flecken
zieren deinen müden Körper,
denn jedes Mal rennst du gegen die Wand.
Jedes Mal,
wenn der Mut dich ergreift,
es erneut zu versuchen,
jedes Mal ist der Aufprall etwas härter.
Und ich steh da, wie hinter Glas,
mit Tränen in den Augen
denn ich kann nichts tun.
Ich kann dich nicht beschützen,
vor den Ungerechtigkeiten, der Verzweiflung
und dem Hass der dir nicht gilt.
Und trotzdem trifft er dich,
reißt dich zu Boden,
genau wie mich.
In ewiger Stille
lieg ich neben dir,
küsse die Narben,
die du wegen mir trägst.
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