what a wonderful morning.

Donnerstag, 7. August 2014

Aim high

ausgelaugt, klingt die vertrocknete Stimme durch die spröden Lippen.
ächzend, beugen sich die müden Knochen wiederwillig jeder noch so kleinen Bewegung.
endlos, die Tage, die Nächte und alles dazwischen... Voll mit Nichtigkeiten, voll mit Frust.

Elefantengrauer Nebel verdeckt den Blick in die Ferne,
die trockene Luft brennt in meinen Lungen.
Die Blätter rauschen im Wind,
als wöllten sie etwas sagen.


Leichter Regen setzt ein, perfekt im Takt
lauwarme Tropfen, zuerst nur hier und da.
Und plötzlich ein Hauch, eine Böhe, ein tanzendes Lüftchen,
zieht mich in seinen Bann.

Die erschöpften Augen geschlossen,
als der Regen sie erreicht.
So frisch, so lebendig.
Die Arme weit geöffnet, alles losgelassen, plötzlich frei.
Und der Nebel ist egal, denn der Weg ist schon zu ende.

Aufatmen, durchatmen, einatmen.
Nach so langer Zeit,
endlich wieder auf dem richtigen Pfad.
Endlich den Sinn erkannt.
Endlich Luft geschnappt, den letzten Schrei befreit.

Ein Lächeln auf den Lippen,
ein kribbeln im ganzen Körper
ein klopfendes Herz,
zwei gesunde Beine und meinen Glauben.....
das ist alles was ich brauch!(:

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