what a wonderful morning.

Sonntag, 7. September 2014

Breakeven

ich seh' die getrockneten Tränen auf deinen Wangen,
und es bricht mir das Herz.
seh' das verwaschene Blau in deinen Augen,
und deine ganze Schönheit darin.
Du bist zwischen Himmel und Hölle gefangen,
kommst nicht zurecht, mit all dem Schmerz.
seh' dich schwimmen, seh' dich tauchen,
doch du kannst dich nicht verstecken.
Und jetzt fährst du allein über den staubigen Asphalt,
lässt mich zurück, mein Herz auf dem Boden.
Kann nicht mit dir reden,
denn das Zittern in meiner Stimme würde dir verrraten,
dass der große Optimist in mir schon längst gestorben ist.
Und trotzdem steh ich vor dir, wie am ersten Tag.
Hab den Glauben fast verloren,
um ein Haar begonnen zu zweifeln.
Aber es ändert nichts,
egal wie tief wir noch fallen,
ich seh dich wie am ersten Tag
für immer  und ewig.

Montag, 1. September 2014

Shatter me

Guten Morgen graue Wolken,
guten morgen kalter Nebel.

Ich hab dich heut Nacht schon fast vermisst.

Guten Morgen leere Straße,
guten morgen frische Luft.

Malwieder trägst du die Fetzen in dir,
nimmst sie mit auf deine endlos lange Reise,
bringst sie nie zu mir zurück.

Ich klopfe mir den Staub von den Kleidern,
immer mehr, immer mehr.
Seh die Schichten von mir gleiten,
sie fliegen dem Wind hinterher.

Es ist wie die Schöne und das Biest,
wenn das Monster in dir erwacht

überwältigt von deiner Schönheit,
an diesem Morgen.

Die Fassade bröckelt vor sich hin,
aber es ist okay,
denn der Wind trägt den Dreck mit sich hinfort.

Er wiegt mich sanft in seinen Fängen,
saugt mich immer weiter aus,
bis nichts mehr bleibt.

Bis nichts mehr übrig ist,
und sich die Wahrheit zeigt.
Bis der Phönix  sich selbst verbrennt,
und der Nebel sich um ihn hüllt,
solange, bis er sich wieder der Morgendämmerung stellt.