what a wonderful morning.

Freitag, 15. August 2014

Unter deiner Haut

Ständig auf dem Weg,
aber die Räder drehen sich langsam...
ein Widerstand der so unüberwindbar scheint,
wir schieben mit aller Kraft
und bewegen uns keinen Zentimeter.

Erschöpft sitzt du am Boden
und es ist okei,
ich werf dir nichts vor.

Die blauen Flecken
zieren deinen müden Körper,
denn jedes Mal rennst du gegen die Wand.
Jedes Mal,
wenn der Mut dich ergreift,
es erneut zu versuchen,
jedes Mal ist der Aufprall etwas härter.

Und ich steh da, wie hinter Glas,
mit Tränen in den Augen
denn ich kann nichts tun.

Ich kann dich nicht beschützen,
vor den Ungerechtigkeiten, der Verzweiflung
und dem Hass der dir nicht gilt.

Und trotzdem trifft er dich,
reißt dich zu Boden,
genau wie mich.

In ewiger Stille
lieg ich neben dir,
küsse die Narben,
die du wegen mir trägst.

Donnerstag, 7. August 2014

Aim high

ausgelaugt, klingt die vertrocknete Stimme durch die spröden Lippen.
ächzend, beugen sich die müden Knochen wiederwillig jeder noch so kleinen Bewegung.
endlos, die Tage, die Nächte und alles dazwischen... Voll mit Nichtigkeiten, voll mit Frust.

Elefantengrauer Nebel verdeckt den Blick in die Ferne,
die trockene Luft brennt in meinen Lungen.
Die Blätter rauschen im Wind,
als wöllten sie etwas sagen.


Leichter Regen setzt ein, perfekt im Takt
lauwarme Tropfen, zuerst nur hier und da.
Und plötzlich ein Hauch, eine Böhe, ein tanzendes Lüftchen,
zieht mich in seinen Bann.

Die erschöpften Augen geschlossen,
als der Regen sie erreicht.
So frisch, so lebendig.
Die Arme weit geöffnet, alles losgelassen, plötzlich frei.
Und der Nebel ist egal, denn der Weg ist schon zu ende.

Aufatmen, durchatmen, einatmen.
Nach so langer Zeit,
endlich wieder auf dem richtigen Pfad.
Endlich den Sinn erkannt.
Endlich Luft geschnappt, den letzten Schrei befreit.

Ein Lächeln auf den Lippen,
ein kribbeln im ganzen Körper
ein klopfendes Herz,
zwei gesunde Beine und meinen Glauben.....
das ist alles was ich brauch!(: