Dumpfer Schall dröhnt in den Ohren,
aber wir sind beinah schwerelos
obwohl die Last uns zu Boden drückt.
Verlangen schlagen Wellen,
Hoffnung verschwimmt
im ewig blauen Ozean.
Du sprichst es aus,
du schreist es laut,
doch es kommt niemals bei mir an.
Ich reiß die Augen auf,
und das klare Wasser brennt.
Ich kann dich sehen,
wenn auch verschwommen.
Hab das Zeichen wahrgenommen.
Gib mir deine Hand,
wir müssen raus aus der Tiefe.
-
Geblendet und nach Luft japsend,hektisch fuchtelnd mit Armen und Beinen.
Wie betrunken vom Adrenalin auf der Suche nach Orientierung.
Grelles Licht, peitschende Wellen. Aber du bist immernoch da, direkt neben mir.
Hast nicht aufgegeben, bist nicht umgekehrt. Tage und Nächte, und es kommt die Erschöpfung.
Jede Bewegung, jeder Gedanke ein Kampf. Und es scheint keinen Ausweg zu geben.
Ich und Du, gegen Regen,Sturm und den Ozean. Anhalten geht nicht, denn irgendetwaszieht mich weiter und weiter. Dieses Gefühl, zu wissen man darf nicht scheitern, nicht dann, wenn man raus will aus dem Verlies.
Wir haben's geschafft!
Sind gestrandet, auf irgend'ner Insel gelandet.
Keuchend und erschöpft,
aber wir können unser Glück kaum fassen.
Umgeben von weißen Sand,
haben uns nie leichter gefühlt.
Bereit die Seele frei zu lassen.

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