what a wonderful morning.

Montag, 24. September 2018

Bonded

Eine gefühlte Ewigkeit
habe ich auf dich gewartet. 
Und dann warst du endlich da. 
Natürlich brauchtest du erstmal eine Weile, 
um in unserem Leben anzukommen 
und das musste ich respektieren, 
Aber über die Jahre wurden wir zum perfekten Team. 
So wie in jedem, gab es auch in unserem Leben stürmische Zeiten. 
Denn auf der Suche nach sich selbst ist man Vieles, 
heute der sozialste Mensch der Welt, 
morgen ein egozentrischer Groll. 
Lange Zeit konnten wir nicht miteinander, 
aber ohne dich könnte ich auch nicht. 
So ist die temporäre Distanz niemals ein Hindernis
für die Brücken unserer Seelen. 
Du bist nicht wie ich. 
Und ich bin nicht die Einzige, 
die dich das so oft spüren lässt. 
Dabei kann ich so viel von dir lerne,
denn meine Schwächen sind deine Stärken. 
Woran ich zu zerbrechen drohe, 
das sitzt du einfach aus. 
In der dunkelsten Stunde, 
am Boden der tiefsten Schlucht
kannst du dich immer auf mich verlassen
und ich mich auf dich.
Auch wenn ich nie gezögert habe,
dir zu helfen wo immer ich konnte, 
verdienst du doch so viel mehr. 
Es ist die Art und Weise, 
das entgegengebrachte Verständnis 
und der Respekt vor den Facetten 
deiner sich entfaltenden Persönlichkeit, 
mit denen ich dir in Zukunft begegnen möchte. 
Sodass mein Licht nicht nur über dir scheint,
sondern vereint mit deinem eigenen, 
auch wenn es in einer anderen Farbe strahlt. 

Montag, 11. Dezember 2017

Hey... ab in den Süden

Eine kleine Bilderstrecke vom wunderbaren Wochenende in München Ende September.... womit man sich eben so beschäftigt... am Abend vor der ersten Klausur (;
Station 1: Schloss Nymphenburg 
Okay jetzt kommt was sehr sehr seltenes: Lob an die Deutsche Bahn für das Call a Bike Konzept! Super unkompliziert und mega praktisch, man bekommt so viel mehr zu sehen als wenn man mit der U-Bahn unterwegs ist. 
Station 2: Olympiapark  und englischer Garten





Station 3: Münchner Innenstadt
Auf den Spuren von Sissi




Station 4: Frühstück am Ammersee



Station 5: Oktoberfest


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Embrace

 Es sind die großen Ereignisse, die die ganz kleinen Fragen aufwerfen, die winzigen Facetten und die Andeutungen von Zusammenhängen, die sich sonst niemals gezeigt hätten. Erst wenn wir unseren alltäglichen Kosmos verlassen, davon absehen, das zu tun, was wir immer getan haben.... oder endlich das tun, was wir schon immer tun wollten, sind, wer wir schon immer geträumt haben zu sein. Diesen Sommer hat sich so wahnsinnig viel verändert und damit meine ich nicht den Ring, der von nun an meinen Finger schmückt. Es geht um etwas viel gigantischeres, allumfassendes. Es war wie eine Explosion von Gefühlen, Emotionen, Träumen, Wünschen, Zugeständnissen, Liebesbeweisen, die ich erstmal verarbeiten muss, bevor ich darüber schreiben kann.  Und so sehr ich mich auch über all das Positive freue, dass passiert ist oder jetzt mein Leben bestimmt, umso mehr zeigen sich auch die Schatten, die das neue Bewusstsein unvermeidlich mit sich bringt. Denn überall wo etwas zu leuchten beginnt, funkelt und glänzt, gibt es auch eine dunkle Seite, die ihren Tribut fordert. Man kann nicht erwarten am Boden eines tiefen Ozeans nach Perlen zu suchen und diese zu finden, ohne dabei Dreck aufzuwirbeln. Ja, ich bin sehr glücklich darüber, so viel Akzeptanz und Zufriedenheit gefunden zu haben und so manches Problem der vergangenen Jahre gelöst zu haben... aber wer hätte ahnen können, dass dabei so viel tiefgründigeres zu Tage kommt, mit dem es sich erstmal auseinanderzusetzen gilt. Also wenn das die Lösung ist, hätte ich gerne mein Problem zurück! Natürlich nicht. ;) Ich bin dankbar dafür, endlich Klarheit oder zumindest eine Ahnung zu haben, was mich eigentlich zerwurmt. Warum ich bin, wie ich bin. Warum es so vieles gibt, wovor ich mich fürchte, vor dem ich weglaufe. Es gibt so vieles, woran ich arbeiten möchte. So vieles, was wesentlich härter wird, als alles, woran ich mich bisher versucht habe. Es wird alle bisherigen Herausforderungen lächerlich erscheinen lassen. Denn jetzt wirds persönlich.


Kein Versteckspiel mehr.
Kein nettes Lächeln, um alle zu besänftigen.

Auch wenn das bedeutet, Andere zu verletzen, oder sich dem eigenen Schmerz zu stellen. Auch wenn dass bedeutet, Gefühle zuzulassen, die bisher 3 mal verpackt und zugeklebt irgendwo sicher verstaut gewesen sind. Auch wenn das bedeutet, den Menschen zu vergeben, die mich verletzt haben, auch wenn ich das längst verdrängt oder mir nie eingestanden habe. Es wird Zeit, endlich erwachsen zu sein und sich seinen Dämonen zu stellen. Es ist Zeit zu heilen.  Es ist Zeit für die nackte Wahrheit, die unschönen Tatsachen. Die unangenehmen Gespräche und die längst überfälligen Schlussstriche.  Und auch wenn ich keinen Schlachtplan habe und mich alles andere als gewappnet fühle, ich nehme diese Herausforderung dankend an.

Und auch wenn ich mich jetzt eher so fühle ... mit tausend Fragen, die wie düstere Wolken über mir hängen...


....hoffe ich doch sehr, dass auch für am Ende die Sonne scheinen wird :) 

Samstag, 26. August 2017

Friedensangebot

Schon so lange überlege ich, dir zu schreiben, mich dir zu widmen. Denn mir wird immer mehr bewusst, wie sehr ich dich brauche. Viel bedeutet hast du mir schon immer. Du warst in vielen Phasen meines Lebens das wichtigste und einzige, worum meine Gedanken kreisten und ich verspreche dir, das wird auch in Zukunft so bleiben...nur eben auf eine andere Art. Eigentlich sollte ich dir einen Liebesbrief schreiben und dich mit Komplimenten überschütten, aber die vergangenen Jahre zu romatisieren wäre nicht richtig und ich glaube, wir sind auch einfach noch nicht so weit. Ja, ich habe Gefühle für dich entwickelt, die ich früher noch nicht kannte, die mich mit Neugier und Freude füllen, aber das ist erst der Anfang... wenn auch von etwas ganz großem. Andere würden jetzt wahrscheinlich beginnen mit: "Ich weiß, wir hatten es nicht immer leicht.." aber das kann ich nicht schreiben, denn wir hatten es nie leicht. Zumindest nicht in der Zeit, an die ich mich detailliert zurückerinnern kann. Das sind so ca. die letzten 10 Jahre. Alles davor würde ich zu meiner glücklichen Kindheit zählen, für die ich sehr dankbar bin. Doch nun zu dir. Es gibt so vieles, was ich dir sagen möchte. So viele Erinnerungen, Momente, Handlungen, zu denen ich gerne einfach zurückspulen würde und etwas anders machen. Dir helfen, dich unterstützen, für dich kämpfen. Aber ich kann es leider nicht und das ist okay. Nichts passiert ohne Grund und selbst wenn es nur ist, um daraus stärker zu werden. Viele Dinge die ich liebte waren für dich reine Tortur, das verstehe ich jetzt. Nicht, weil du es nicht konntest oder irgendwas an dir falsch war, sondern wegen den Menschen, die dich zur Zielscheibe machten. Und ich glaube wirklich, dass am Anfang weder du noch ich schuld waren, wie sich alles entwickelte. Es war unser Umfeld: Urteile und Meinungen, nach denen niemand gefragt hat, noch lange bevor wir uns überhaupt selbst eine Meinung bilden konnten. Ganz egal, ob bei Familienfeiern, in der Schule, beim Arzt, im Faschingsverein oder zu Hause, du wurdest viel zu oft zum Thema, ob bewusst oder unbewusst, ausgesprochen oder nur gedacht, ohne dass ich verstand warum. Aber zum Glück bringt das Leben einem nicht nur Erfahrungen, sondern auch Erkenntnisse, deswegen werde ich die Dinge jetzt einfach beim Namen nennen, die uns so lange belastet haben. Es ist nicht schlimm, wenn man nicht in die abgelegten Klamotten seiner Cousine passt. Oder in irgendwelche Kostüme oder Kleider. Es ist auch kein Aufwand oder Umstand, ein etwas größeres zu nähen. Es ist auch nicht schlimm bestimmte Übungen nicht zu können oder kein Taktgefühl zu haben oder gut ins Bild zu passen. Wichtig ist, dass man das tut, was einem Spaß macht. Es ist nicht schlimm, mit 12 Jahren mehr zu wiegen als eine 15-Jährige, die man damals für sehr sehr cool hielt. Es ist auch nicht schlimm, von seinen Großeltern wieder zu kommen und dickere Fressbacken zu haben, oder einen dickeren Bauch genauso wie es nicht schlimm ist ab und zu nicht mehr in Klamotten zu passen und Zucker in seinen Kaffee zu tun. Was wirklich schlimm ist, ist dass so viele Menschen in unserer Gesellschaft ihr Entscheidungen in Oberflächlichkeiten begründen. Mit Verurteilungen und Vorurteilen dafür sorgen, dass es anderen schlecht geht, nur damit sie sich ein kleines bisschen besser fühlen. Niemand will der Außenseiter oder das Opfer sein, weshalb ich verstehen kann, dass einige versuchten, mich zu beschützen, obwohl sie damit alles nur schlimmer machten. Ich möchte mich entschuldigen und es tut mir leid, dass ich mich jemals für dich geschämt habe. Dass ich dich versteckt und verleugnet habe, dich weder in Spiegeln noch auf Fotos ertragen konnte. Dass ich dachte, Leute könnten mich wegen dir nicht mögen, wobei ich es sein sollte, die sie nicht mag, wenn sie so denken. Am allermeisten möchte ich mich aber für die Torturen entschuldigen, die dich oft an deine Grenzen brachten. Ich hatte verstanden, dass sich etwas verändern muss, das war gut. Ich habe mich informiert und mir einen Plan gemacht, das war gut. Ich habe mut bewiesen, und angefangen, alles in die Tat umzusetzen, das war gut. Aber ich habe es übertrieben und mich zu sehr darauf versteift und mich hineingesteigert, das war schlecht. Ich habe die Symptome statt der Ursachen  bekämpft, das war schlecht. Und ich habe dir geschadet, dich gehasst, verflucht und nicht auf dich gehört, das war schlecht.... während du einfach immer nur großartig warst. Du hast mich aufgefangen, mir Kraft gegeben, so viele wunderbare Dinge passieren lassen, mich am leben gehalten. Du hast mich aufs Siegertreppchen gebracht und ich war so verdammt stolz. Aber Menschen sind grausam und gönnen es einem nicht und als ich hörte, dass jemand meinte, er würde sich schämen neben mir auf dem Podest zu stehen, begann alles von vorne und ich brach zusammen. So ist das, wenn man in einem Wertesystem lebt, in welchem nur nach dünn oder dick, hübsch oder hässlich, reich oder arm unterschieden wird. Bitte verzeih mir, dass ich nie gelernt habe, dich zu lieben, zu achten und zu Pflegen. Dass ich dir so oft die Schuld an Dingen gegeben habe, für die du gar nichts konntest. Dass ich dachte, du wärst es, der mir im Weg steht, dabei war ich es selbst. Ich könnte noch ewig so weiter schreiben und Sachen aufzählen, die falsch gelaufen sind, aber ich merke gerade, dass es mir eigentlich total egal ist, was war, welchen Schmerz ich gespürt habe und wer jetzt nun die Schuld daran hatte. Ich habe meinen Frieden gefunden und möchte nach vorne blicken. Deshalb möchte ich auch dir den Frieden anbieten, lieber Körper und ich hoffe du weiß jetzt, wie dankbar ich dir bin und nimmst meine Entschuldigungen an. Von heute an werde ich alles dafür tun, dass auch wir unser Happy End haben und glücklich bis ans Ende gemeinsam durchs Leben gehen. Ich möchte dich nicht mehr als einen Störfaktor oder ewige Baustelle sehen, ab jetzt gibt es uns nur noch als Einheit, denn ich bin mit mir zufrieden und ich kann alles erreichen. 

Samstag, 11. März 2017

Flashback


Über ein Jahr Funkstille, aber es ist nicht so, als hätte ich währenddessen nichts erlebt. Vermutlich sogar einfach zu viel... Dinge, die einfach erledigt werden mussten, ohne groß darüber zu philosophieren. Dinge, die ich erstmal sortieren musste. Und vor allem so viele Veränderungen... deswegen jetzt ein kurzer Rückblick... in Form einer kleinen Bilderstrecke (x

In tausend und einer Nacht die letzten, die lautesten, die betrunkensten gewesen. Wenn wir schon so nichts auf die Reihe bekommen haben, immerhin das haben wir richtig gemacht. Stundenlange Gespräche über Gott und die Welt, über das Leben und die Liebe, die Vergangenheit und die Zukunft. 
Seelen geöffnet, Herzen ausgeschüttet, Niederlagen verkraftet, Lächeln aufgesetzt. Und wenn uns einer blöd kam, oder Unsinn erzählte, oder sich beschwerte, haben wir uns nicht davon abbringen lassen, das zu tun, was wir wollten. Die zu sein, die wir waren. Hätte mir damals jemand gesagt, wie alles ein paar Monate später sein würde, hätte ich es ihm nicht geglaubt. Manche Verbindungen knüpft man für immer. Manche nur für eine bestimmte Zeit, unter bestimmten Voraussetzungen. Und auch wenn es in riesigen Krokodilstränen endet... wer nicht will, der hat schon.










Nichts ist schöner, als der Thüringer Wald im Winter.
Wo die Liebsten lachen und die Tannen mit Schnee behangen sind.
Hier ist die Welt noch in Ordnung, und die einzig wahre Heimat ♥
Du hundertzweiundvierzig-Seiten-Koloss hast mich einiges an Arbeit gekostet. Nicht nur Arbeit sondern auch Tränen und Nerven und Haare und Schmerzen. Aber ausnahmsweise hat sich der Fleiß und das alles gelohnt. Als ehrgeiziger Mensch ist der eiserne Wille kein Problem, aber was es wirklich braucht ist Durchhaltevermögen. Aber zum Glück wächst der Mensch mit seinen Aufgaben :)

Trotz all dem Chaos gab es trotzdem ein bisschen Zeit für Sommer, Sonne und Leichtigkeit. 














Alle herausgeputzt und fein angezogen. Strahlende Gesichter, eingefangen im besten Licht. Wer ich war, wer ich bin und wer ich werde... ich wäre es nicht ohne Euch. Meine Familie, mein zu Hause, mein Glück. Mein Rückhalt, meine größten Fans. Mein ganzer Stolz. 
Wir alle werden älter, reifer und erwachsener. Und erst jetzt zeigen sich so viele kleine Opfer und Zugeständnisse, die ihr all die Jahre gebracht habt, um hinter mir zu stehen. All der Ärger, all die Kämpfe. Und trotzdem ist jetzt alles besser denn je. Danke für alles. 























Tausend Gedanken, Argumente die es abzuwägen gilt. Aber die allergrößten Entscheidungen treffen wir plötzlich und über Nacht, wachen auf mit einem Gefühl der Gewissheit. Und einmal im Leben muss man mutig sein und das tun, was sich genau in diesem Moment richtig anfühlt... ob es ein Fehler war, wird sich schon zeigen... aber für wen würde sich selbst der größte Fehler lohnen, wenn nicht für dich ♥
Neue Stadt, neue Arbeit, neue Wohnung, neues Leben. Aber endlich irgendwo angekommen. Endlich die Gewissheit, dass diese eine längerfristige Angelegenheit ist. Kein Abschiedsschmerz und kein weder hier noch dort. Noch eine große Entscheidung, aber ich glaube es war richtig. Den wo auch immer das ist, zu Hause ist da, wo wir zusammen sind. :)












Und plötzlich wird der Bahnhof ein Ort der Freude, an dem man Freunde empfängt
und sie für ein Wochenende mitnimmt in die neue, ganz andere Welt,
um sie anschließend wieder zurück auf ihren eigenen Weg zu schicken. 
Gleich zwei Errungenschaften auf einem Bild: Mein lägst verdienter Starbucks-Kaffee mit Sahnehaube und meinem Namen auf dem Becher und ein Teil vom Brautoutfit in meiner Hand. Es hat einiges an Vorbereitung und Überwindung gekostet, diesen Tag freudestrahlend und selbstsicher zu meistern, aber die harte Arbeit hat sich gelohnt. Endlich Frieden geschlossen zu haben macht so viele Dinge einfacher. Und somit war ich bereit für das perfekte Kleid, das vermutlich schon lange auf mich gewartet hat. Es gibt ihn wirklich, diesen Moment, in dem du realisierst, dass es genau das ist, was du immer wolltest. Die perfekte Mischung aus Sissi, Cinderella und Anastasia. 
Mein Mädchentraum ist wahr geworden!! 









Natürlich darf auch das alljährliche Geburtstagsselfie nicht fehlen (;

Und plötzlich war schon 2017... nachdem ich im Januar erstmal alles aufgesammelt habe, was an Viren und Bakterien gerade unterwegs war gab, es dann doch zwei große, schöne Ereignisse: Endlich haben wir die weltbeste Band endlich live gesehen, was ich mir wirklich nie erträumt hätte. Aber eins steht fest: Sie haben sich nur noch tiefer in mein Herz gespielt. :) Eine weitere Herzensangelegenheit war der Fasching beim weltbesten Verein. Ein bisschen traurig ist es schon, zu wissen, dass man jetzt selbst in einem glitzernden Kleid da oben auf der Bühne stehen könnte.... aber die Freude, so viele vertraute Gesichter wieder zu sehen und alles mal mit genügend Abstand aus der Zuschauerperspektive zu erleben macht das wieder gut. Und ich halte fest: Es wird immer ein Teil meines Lebens bleiben. 

Und jetzt kommt der Frühling nach Frankfurt am Main. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf Hochtouren und die ganzen restlichen Aufgaben des Alltags halten mich ganz schön auf Trapp. Umso schöner sind Spaziergänge in der Sonne und wenns sein muss auch im Regen, Kaffeenachmittage und Couchabende... natürlich mit dem allerliebsten Verlobten ♥


Sonntag, 21. Februar 2016

The price we pay

Haben uns bis ans Ende geschleppt,
die Zielgerade fast erreicht.
Haben uns dem Kapf gestellt,
der so unerbittlich scheint.

Sind den Legenden gefolgt,
doch für einen ihrer Schritte,
kriechen wir selbst jetzt
noch Kilometer weit.

Doch in diesen Nächten sind wir unendlich,
sind wir Helden sind wir Könige.
In diesen Nächten haben wir gespürt,
was Lachen, Weinen, und Verstehen heißt.

Für immer rastlos, niemals still.
Nichts dem Druck entgegenzusetzen,
außer sich ihm zu beugen,
gekrümmt bis ans ende zu gehn.
So ziehen wir weiter, der Sonne entgegen.
________________________

Hast mich getragen, mich gehalten, 
warst die Kraft in meinen Lungen, 
der Drang in meinen Beinen,
der Antrieb in meinem Kopf. 

Habs nie aufgegeben, dich zu hassen. 
Dich zu beschuldigen, zu diskreditieren. 
Hab den Fehler in dir gesucht, um ihn in mir zu finden. 
Kann ihn weder beheben, noch darüber hinweg sehen. 
Kann dich nicht lieben, zumindest jetzt. 
____________________________

Wer immer ich auch bin, ich bin es nur mit dir. 
Wohin ich auch gehe, mein Ziel bleibst immer du. 
Bringst mich zum Zittern, mich zum Beben. 
Hast dein Meisterwerk vollbracht. 
Mir das unverlangbare geschworen, 
ziehst mit mir rastlos durch die Nacht.

Mittwoch, 29. April 2015

You're my one to fix it all, you'll catch me if i fall

Für den Moment dein Alles gegeben,
für den Versuch deine Finger verbrannt.
Siehst mich drehen
Siehst mich kreiseln,
bitte wirble mich noch einmal herum.

Siehst mich fliehen
Siehst mich schreien,
hälst mich fest in deinem Arm.

Und welche Fehler wir begehen,
zum hundertsten Mal.
Bringen den Frieden,
bringen den Verstand.

Und welche Ängste wir begraben,
unter Asche, unter Stolz.
Bringen die Hoffnung,
bringen die Vernunft. 

Siehst mich fallen,
siehst mich splittern,
und du wirst es nie verstehn.

Hab mich so oft in deinen Augen verloren,
bis sie mich am Boden fanden.
Hab so oft nach Gründen gefragt,
bis du sie mir nahmst.

Für den Moment die Ruhe beherrscht,
um dann das Inferno zu entfachen.
Für den Moment die Enttäuschung gespürt,
um sie an die zu zerschellen.

Siehst mich fliehen,
siehst mich schreien,
hälst mich fest in deinem Arm.